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11.09.2014: OECD-Bildungsbericht: „Bildungsniveau deutscher Jugendlicher sinkt“

 

 

 


Das Bildungsniveau deutscher Jugendlicher sinkt. Das ist ein Ergebnis von „Bildung auf einen Blick 2014“, dem aktuellen Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der am 9. September in Berlin vorgestellt wurde.

Es überrascht nicht, dass ein Großteil der heute 25 bis 34-jährigen Deutschen in die „Bildungs-Fußstapfen“ seiner Eltern tritt: Kinder aus Akademikerhaushalten studieren häufiger, Kinder aus Arbeiterfamilien eher nicht. Neu ist, dass das Bildungsniveau der jüngeren Generation sinkt und immer weniger junge Erwachsene das Bildungsniveau der Eltern erreichen.

Insgesamt wachse die Zahl der Hochqualifizierten in Deutschland nur langsam. Das sei vor allem bedenklich, weil sich dadurch die soziale Kluft vertiefe. Denn Hochqualifizierte verdienen mehr als Erwerbstätige ohne Hochschul- oder Meisterabschluss und sind seltener arbeitslos.

Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass die Lese-, Rechen- und Schreibkompetenz einen Einfluss auf die berufliche Zukunft hat. Mangelnde Kernkompetenzen erhöhen das Risiko der Arbeitslosigkeit – unabhängig vom Bildungsabschluss. Die Chancen z.B. mit einem Realschulabschluss und sehr guten Lesekompetenzen weiterzukommen, sind demnach besser, als die eines Abiturienten, der nicht richtig lesen kann.

Seit Jahren fordert die Chancenstiftung gleiche Bildungschancen für alle. Sie fördert bei Kindern aus Familien mit geringem Einkommen bessere Kompetenzen und ermöglicht so den höheren Bildungsabschluss und damit Zukunftschancen.

 

Hier im Bericht der OECD lesen

 

 


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