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Fragen und Antworten rund um das Stipendium

 

 

 

 

Wer kann ein Stipendium der Chancenstiftung in Anspruch nehmen?

 

Grundsätzlich können Kinder ab sieben Jahren und Jugendliche bis zum Erwerb ihres Schulabschlusses durch ein Stipendium der Chancenstiftung gefördert werden. Voraussetzung ist, dass sie motiviert sind, ihre schulischen Leistungen zu verbessern und regelmäßig am Nachhilfeunterricht teilzunehmen.

 

Die Chancenstiftung fördert ausschließlich Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, die nicht in der Lage sind, die Kosten für professionellen Nachhilfeunterricht zu tragen. Die Erziehungsberechtigten weisen ein niedriges Haushaltseinkommen durch Vorlage der entsprechenden Verdienst-/Steuerbescheide oder von folgenden Bescheide nach:

 

  • Hartz IV-Bescheid

 

  • Sozialhilfebescheid

 

  • Asylbewerber-Leistungsbescheid

 

  • Wohngeldbescheid

 

  • BaFög-Bescheid

 

  • Kinderzuschlag-Bescheid

 

 Hier erfahren Sie mehr zur Bewerbung für ein Stipendium.

 

 

Wie hilft ein Stipendium?

 

Das Stipendium berechtigt zur regelmäßigen Teilnahme am Nachhilfeunterricht unserer kooperierenden Nachhilfeinstitute. Wie die individuelle Förderung durch erfahrene und motivierte Nachhilfelehrer zur Verbesserung des Bildungserfolg eines jungen Menschen beiträgt, lesen Sie hier.

 

 

Wie lange kann ein Kind von der Chancenstiftung gefördert werden?

 

Die Chancenstiftung unterstützt ihre Stipendiaten zunächst für eine Dauer von sechs Monaten. Eine maximal sechsmonatige Verlängerung der Förderung ist grundsätzlich möglich und richtet sich nach dem weiteren Förderbedarf des Kindes.

 

 

Wie sind die Eltern des Kindes in die Förderung eingebunden?

 

Das Stipendium deckt den größten Teil der Kosten für den regelmäßigen Nachhilfeunterricht eines Kindes ab. Dennoch bindet die Chancenstiftung die Eltern der Stipendiatin, des Stipendiaten ganz bewusst in die Bildungsförderung ihres Kindes mit ein. Sie beteiligen sich mit einem Zuschuss von monatlich 20 Euro an der Förderung ihres Sohnes oder ihrer Tochter.

 

Wie ergänzt die Hilfe der Chancenstiftung die staatliche Nachhilfeförderung?


Kinder aus armen Familien haben nachweislich schlechtere Aussichten auf gesellschaftlichen und beruflichen Aufstieg. Dies auch und vor allem aufgrund schlechterer Zugänge zu Bildungsmöglichkeiten, wozu auch die Nachhilfe zählt.
Es gibt zwar staatlich geförderte Nachhilfemöglichkeiten für arme Kinder, zum Beispiel im Rahmen des sogenannten Pakets „Bildung und Teilhabe" - die Förderbedingungen sind jedoch eng gesteckt und die Nachhilfe mit nur wenigen Wochen sehr kurzfristig angelegt. Zudem ist der bürokratische Aufwand der Antragsstellung äußerst hoch.
Die Hilfe der Chancenstiftung ist um ein Vielfaches weiter gefasst: Für ein Nachhilfestipendium können sich alle motivierten Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien bewerben. Nicht nur bei einer gefährdeten Versetzung, sondern auch, um ein selbst gestecktes Ziel zu erreichen, erhalten sie bei der Chancenstiftung individuelle Förderung. Manche Kinder möchten sich in einem bestimmten Fach verbessern, andere ihre Angst vor Klassenarbeiten besiegen. Auch der Sprung von der Hauptschule auf die Realschule oder ein ganz bestimmter Notendurchschnitt, der für die Verwirklichung ihres Traumberufs notwendig ist, sind hinreichende Gründe.
Zudem ist die Unterstützung der Chancenstiftung mit der Nachhilfe von mindestens einem halben Jahr langfristig angelegt, denn nur durch eine kontinuierliche Förderung können nachhaltige Erfolge erzielt werden und die vergebenen Stipendien sowie die Mittel dahinter wirklich sinnvoll ankommen.
Die Beantragung eines Bildungsstipendiums der Chancenstiftung ist bewusst unbürokratisch gehalten. Neben eines einfach zu verstehenden Antrags, der durch die Eltern ausgefüllt wird, und der Erbringung bestimmter Nachweise (Einkommen der Eltern), muss jedes Kind seine Motivation in einem kurzen Bewerbungsbrief darlegen. Somit ist schon vor Beginn der Förderung der erste Schritt getan, aus der passiven Empfängerrolle in die einer aktiven Zukunftsgestaltung.

 

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