Chancenstiftung feiert Jubiläum

Am Abend des 6. Septembers 2019 fanden sich im Gästehaus der Goethe Universität gut 50 Gäste ein, um gemeinsam das 10-jährige Bestehen der Chancenstiftung zu feiern. Mit Sekt und Häppchen wurden die Gäste auf der sonnigen Terrasse von Stiftungsgründer und Vorstand Dr. Christoph Börsch begrüßt. Musikalische Begleitung lieferte das Trio „SwingToGo“. Unter dem Motto „10 Jahre Aufwind geben“ dankte die Stiftung ihren Förderern für ihr Engagement und feierte die Erfolge der Stipendiaten. Alina, Feti, Hiba und Yasmina, sind vier der über 1400 bislang geförderten Kinder und Jugendliche, die eigens anreisten und von ihren Schwierigkeiten, Motivationen, Träumen sowie Chancen berichteten. „Ich will Mama stolz machen“ schrieb Hiba vor einem Jahr in ihrem Bewerbungsschreiben an die Chancenstiftung. Das hat die 16-Jährige geschafft, berichtete sie am Freitag auf dem Podium, denn durch das Stipendium habe sie nicht nur die Realschule erfolgreich abgeschlossen, sondern auch einen Ausbildungsplatz als pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte ergattert. Auch Alina ist als angehende Juristin stolz darauf, wo sie heute steht. Sie erzählte, dass die Förderung der Chancenstiftung, ihrer Familie vor 10 Jahren in einer finanziell schwierigen Zeit half. Der 19-jährige Feti kritisierte, dass Kinder heute oft nicht die Chance bekämen, das Beste aus sich heraus zu holen. Das sehen prominente Persönlichkeiten, die sich für die Chancenstiftung einsetzen, ähnlich. Moderiert von Cécile Schortmann berichteten an diesem Abend Marion Kuchenny, Dr. Zita Funkenhauser und Marc Pierre Toth von den Chancen in ihrem Leben. Die HR-Radiomoderatorin Marion Kuchenny erklärte dabei, dass ihre Chance das unerschütterliche Vertrauen ihres Programmchefs in ihre Fähigkeiten gewesen sei. Dr. Zita Funkenhauser, ehemalige Weltmeisterin im Florettfechten, verriet, dass sie ihre Chance im Spitzensport fand, während der Pianist und Dozent Marc Pierre Toth betonte, wie wichtig Durchhaltevermögen und ein starker Wille sind, um sich seine Chancen auch selbst zu erarbeiten.
Die Versteigerung einer handsignierten Karikatur von Jürgen Tomicek später am Abend, erbrachte genug Geld, um zwei Kindern jeweils ein Jahr Nachhilfe zu ermöglichen. Dabei berührte der Höchstbietende Dr. Ralf Jochem alle, als er verkündete, das Bild wieder zurück an die Chancenstiftung zu spenden. Denn die Darstellung mit dem Titel „Chancenspiegel“ sei inhaltlich so gut mit der Stiftung verbunden, dass es dort verbleiben solle.
Der Abend endete mit einer spontanen Musikeinlage von SwingToGo und Marc Pierre Toth am Klavier. Insgesamt ein gelungener Abend, findet auch die ehemalige Stipendiatin Alina, die verspricht „Beim 20-jährigen Jubiläum komme ich wieder!“.

© chancenstiftung.de / 2018
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