Chancenstiftung Frankfurt | Bildung spenden für Kinder in Deutschland

Gemeinnützige Stiftungen und Stiftungsarbeit in Deutschland

In Deutschland gibt es eine Reihe von Stiftungen für den guten Zweck, insgesamt rund 23.000. Sie alle haben ganz unterschiedliche Aufgaben und Anliegen. So gibt es beispielsweise Stiftungen, die Stipendien fürs Studium finanzieren. Andere engagieren sich für politische Bildung oder pflegen Denkmäler, die an historische Ereignisse erinnern sollen. Die Chancenstiftung unterstützt wiederum Bildung in Deutschland und finanziert Kindern zusätzlichen Nachhilfeunterricht. Aber was gilt eigentlich in Deutschland als Stiftung und worin liegen die Aufgaben deutscher Stiftungen?

 

Was gilt in Deutschland als Stiftung?

Per Definition ist in Deutschland eine Stiftung eine Einrichtung, die mithilfe von Vermögen einen festgelegten Zweck erfüllt. Der Sinn hinter einer Stiftung ist es also, ein Vermögen für etwas Bestimmtes wie etwa Gemeinnützigkeit oder wohltätige Zwecke auszugeben. Dafür braucht eine Stiftung keine mitgliedschaftliche Struktur. Oft gibt es aber eine Art Kuratorium bzw. einen Stiftungsrat, der über die Verteilung des Vermögens entscheidet. Laut Stiftung.org gibt es in Deutschland 23.000 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts. 250 dieser deutschen Stiftungen sind sogar über 500 Jahre alt. Sie sind aus sozialen Einrichtungen heraus entstanden, von denen bis heute noch viele in gemeinnützigen Organisationen anderen Menschen helfen.

 

Wie entsteht eine Stiftung?

Eine Stiftung entsteht durch einen Stifter oder eine Stifterin, der bzw. die sich mit dem eigenen Vermögen langfristig für einen gemeinnützigen Zweck einsetzen . Dazu binden die Stifterinnen und Stifter ihr Vermögen. In den meisten Fällen handelt es sich bei Stiftern um Privatpersonen, in einem Drittel der Fälle beteiligen sich aber auch Organisationen als Stifter. Wer auch immer eine gemeinnützige Stiftung gründet, trennt sich für immer von dem darin aufgewandten . Die Stiftung legt das übertragene Vermögen in der Regel gewinnbringend und sicher an. Die damit erbrachten Renditen, also die Gewinne der gemeinnützigen Stiftungen, werden schließlich für soziale Arbeit . Das für die Gründung aufgebrachte Kapital muss erhalten bleiben, denn eine Stiftung ist für die Ewigkeit gedacht.

 

Welche Aufgaben haben Stiftungen in Deutschland?

Welche Aufgabe beziehungsweise welchen Zweck eine Stiftung erfüllen soll, bestimmt der Stifter oder die Stifterin bei der Gründung. Diese Zwecke werden festgeschrieben und dürfen nicht grundlegend verändert werden. Laut dem Bundesverband deutscher Stiftungen verfolgen 95 Prozent der deutschen Stiftungen gemeinnützige Ziele und fördern die verschiedensten wohltätigen . So wie die Chancenstiftung das Bildungswesen unterstützt, setzen sich andere Stiftungen zum Beispiel für die Erforschung seltener Krankheiten ein. Viele neu gegründete Stiftungen setzen sich aber auch mit Themen wie der Digitalisierung oder dem Klimaschutz auseinander. Das bürgerschaftliche Engagement deutscher Stiftungen ist durch die Geschichte hinweg sehr vielseitig gestreut.

 

Warum binden Stiftende ihr Vermögen?

So verschieden die gemeinnützigen Aufgaben der Stiftungen sind, so verschieden sind auch die Gründe für Stifterinnen und Stifter, ihr Vermögen für einen guten Zweck zu binden. Vielen geht es aber darum, der Gesellschaft aus Gründen des Verantwortungsbewusstseins etwas zurückzugeben. Bei vielen Stiftenden entsteht die Stiftungsarbeit auch aus dem Wunsch heraus, etwas zu bewegen. Sie wollen die Entwicklung der Wissenschaft beispielsweise in einem bestimmten Bereich voranbringen, weil sie sich für diese Thematik besonders interessieren. Oder die Stiftenden standen in ihrem Leben selbst vor einem Problem wie schlechten Noten oder einer Krankheit und wollen sich nun mit ihrem Stiftungsvermögen für Lösungen einsetzen. Außerdem schaffen Stiftende durch eine Stiftung etwas Bleibendes über ihren Tod hinaus. Das Engagement, eine Stiftung zu gründen, kann also sehr vielfältig begründet sein.

 

Warum sind Stiftungen so wichtig?

Durch die vielfältigen Ziele der Stiftungsarbeit und die vielen verschiedenen Stiftungen in Deutschland werden die Gemeinnützigkeit und das Handeln des Staates ergänzt. Stiftungen könnten aber die Arbeit des Staates nicht ersetzen. Die Chancenstiftung ist dafür ein gutes Beispiel. Durch den zusätzlichen Nachhilfeunterricht für bedürftige Kinder wird die Bildung in Deutschland verbessert, er kann aber nicht das Schulwesen ersetzen. Die vielen verschiedenen Stiftungen stärken zusätzlich die Vielfalt der Gesellschaft und unterstützen somit die Demokratiefähigkeit unseres Landes.

 

Wie können Sie die Stiftungsarbeit unterstützen?

Stiftungsarbeit in Deutschland lebt von der Kreativität und der Gemeinnützigkeit der Menschen. Indem Sie bei einer Stiftung arbeiten, sie ehrenamtlich unterstützen oder an sie spenden, stärken Sie das gemeinnützige Engagement in Deutschland. Bei vielen Stiftungen ist es möglich, zu spenden und somit den guten Zweck der Stiftungsarbeit direkt zu fördern. So auch bei der Chancenstiftung, bei der Sie eine Bildungspatenschaft abschließen oder für Nachhilfeunterricht spenden können.

 

Was macht die Chancenstiftung?

Die Chancenstiftung engagiert sich schon seit über 10 Jahren für die Bildung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Dabei handelt es sich um Kinder aus einkommensschwachen Familien, die sich zusätzlichen Nachhilfeunterricht nicht leisten können. Der Chancenstiftung ist es wichtig, dass jedes Kind und jeder Jugendliche auf ein eigenständiges und verantwortungsvolles Leben vorbereitet und deshalb früh gefördert wird. Wenn auch Ihnen das Wohlergehen von Schülerinnen und Schülern am Herzen liegt spenden Sie jetzt Bildung für Kinder in Deutschland.

© chancenstiftung.de / 2018
Top