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Sieben Hausaufgaben Tipps für mehr Motivation

Da war das Kind schon fast den ganzen Tag in der Schule und nun stehen zu Hause auch noch die Hausaufgaben an. Verständlich, dass man Kindern schwer zum Hausaufgaben machen motivieren kann, wenn draußen auch das Spielen auf dem Spielplatz Spaß machen würde oder andere Hobbys warten. Und trotzdem sind, um in der Schule mithalten zu können, Hausaufgaben und Lernen zu Hause wichtig. Deshalb haben wir von der Chancenstiftung unsere besten Tipps für mehr Motivation bei den Hausaufgaben zusammengestellt. Damit Sie wissen wie Sie auf die richtige Art und Weise Ihre Kinder fördern und Motivieren können.

 

Tipp 1: Zeitnehmen und Kinder fördern

Ganz egal, wie viele Instrumente ihr Kind spielt oder welche Hobbys noch verfolgt werden, Hausaufgaben machen gehört zum Schulalltag. Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler sich dafür ausreichend Zeit nehmen können. Bei einem vollen Wochenplan hilft es deshalb das Kind einen Zeitplan anlegen zu lassen. Somit kann es selbst entscheiden, wann und wie die Hausaufgaben erledigt werden. Vielen Kindern hilft es, wenn die Hausaufgaben immer zur gleichen Zeit gemacht werden. Aber nicht nur die Kinder müssen sich die Zeit freihalten, sondern auch ein Elternteil. Insbesondere in den ersten zwei Jahren ist es den Kindern lieb, wenn ein Elternteil bei Ihnen ist, während sie die Hausaufgaben erledigen. Aber auch später ist es vom Vorteil, wenn ein Elternteil zumindest für aufkommende Fragen zur Verfügung steht. Sollte ihr Kind die Hausaufgaben im Hort erledigen, könnte man zu Hause einen Check Up einführen. Dabei kann sichergestellt werden, ob alles erledigt wurde, aber auch ob es irgendwelche Neuigkeiten aus der Schule gibt, von denen die Eltern erfahren sollten.

 

Tipp 2: Arbeitsatmosphäre schaffen

Um eine richtige Arbeitsatmosphäre zu schaffen, damit die Bildung der Kinder zu Hause zum Kinderspiel wird, bietet es sich an einen aufgeräumten Arbeitsplatz zu schaffen. Macht das Kind zum Beispiel die Hausaufgaben am Esstisch anstatt am Schreibtisch, sollte alles was nicht mit der Schule zu tun hat, verstaut werden, damit keine Ablenkungen entstehen. Dennoch sollte immer ein Glas Wasser zur Verfügung stehen. Wenn es möglich ist, sollten Geschwisterkinder während der Hausaufgaben besser in einem anderen Zimmer spielen. Sollte das nicht gehen, kann ausprobiert werden, ob sich das Kind mit Kopfhörern und leiser Hintergrundmusik besser konzentrieren kann.

Ausreden, um Aufgaben vielleicht nicht ausführlich zu Ende zu bringen, wie „Mama mein Bleistift ist kaputt“, oder „Papa mein Radiergummi wurde geklaut“ kann man übrigens ganz einfach umgehen, indem man bei sich zu Hause einen Vorrat an Schulutensilien anlegt. So kann jede Bleistiftmiete oder Tinte sofort ersetzt werden.

 

Tipp 3: Pausen machen

Es ist für alle Bundesländer festgelegt wie viel Zeit die Kinder für ihre Hausaufgaben in den verschiedenen Klassenstufen aufbringen sollten. Sicherlich kann diese auch mal bei dem einen oder anderen wichtigen Thema überschritten werden. Wichtig dabei ist, dass trotzdem alle 30 Minuten eine kleine Pause eingebaut werden sollte. Kurz aufstehen, strecken, den Hampelmann machen oder eine Kleinigkeit trinken oder essen. Besonders gut geeignet für einen Hausaufgaben Snack sind Obst wie Äpfel oder Gemüsesticks aus Gurke, Karotte oder Kohlrabi. Diese Pausen müssen auch nicht an Bedingungen oder das Beenden einer Aufgabe geknüpft sein. Bei der Bildung von Kindern ist es deshalb mit viel Gelassenheit zu arbeiten.

 

Tipp 4: Aufgabenplan erstellen

Zu Beginn der Hausaufgaben kann ein Arbeitsplan erstellt werden. Dabei wird gesammelt, welche Aufgaben es zu erledigen gibt. Anschließend beschließt der Schüler oder die Schülerin die Reihenfolge, in welcher die Aufgaben abgearbeitet werden. Dabei ist eine beliebte Herangehensweise die leichten und kleinen Hausaufgaben zuerst abzuarbeiten. Wenn bereits zu Beginn viele kleine Aufgaben erledigt werden, kann das die Motivation der Kinder fördern.

 

Tipp 5: Loben

Motivation wird ebenfalls gefördert, wenn die Kinder immer mal wieder gelobt werden. Dazu ist es für Eltern wichtig, sich nicht auf die gemachten Fehler des Kindes zu konzentrieren, sondern auf etwas Positives. Dafür kann zum Beispiel die erbrachten Anstrengungen oder das ruhige Arbeiten gelobt werden. Lobt man Kinder nicht, sondern erwähnt nur die Fehler, können Kinder schnell den Glauben an sich selbst verlieren. Eltern sollten sich deshalb immer wieder klar werden, dass Schülerinnen und Schüler die Inhalte aus den Hausaufgaben gerade erst ganz neu lernen. Deshalb ist es ganz normal, dass sie damit anfangs noch Probleme haben. Darum sollte auch nicht allzu viel bei den Hausaufgaben verbessert werden. So können Lehrer beim Kontrollieren der Hausaufgaben sehen, wo sie weitere Schwerpunkte im Unterricht setzten müssen, damit die Schüler die Themen besser verstehen.

 

Tipp 6: Den Sinn erkennen und Bildung ernstnehmen

Sicherlich lässt sich über Bildung von Kindern in Deutschland streiten. Manchmal kommt es zu Situationen in denen man als Eltern mit den Lehrern uneinig ist. Dennoch ist es wichtig, dass nicht dem Kind spüren zu lassen. Schimpft man über Lehrer wird es  dem Kind schwer fallen dessen Autorität weiterhin anzuerkennen. Viel mehr Sinn macht es, den Kindern zu erklären, weshalb es wichtig ist, was sie gerade lernen. Hausaufgaben bereiten Schülerinnen und Schüler auf Prüfungen vor. Prüfungen sind wichtig, das Gelernte abzufragen und um sicherzustellen, dass die Kinder die Themen verstanden haben. Sätze von Eltern oder Verwandten, die verdeutlichen, dass der Schulstoff unnötig ist und später im Arbeitsleben nicht mehr gebraucht werde, sind hingegen kontraproduktiv. Um Kinder zu fördern, ist es sinnvoller ihnen ihre Möglichkeiten zu erklären: Wenn Sie jetzt lernen und verstehen, dann haben Sie später die Wahl und können sich aussuchen welchen Beruf sie erlernen wollen.

 

Tipp 7: Den Tag schön ausklingen lassen

Stressfreie Hausaufgaben Nachmittage dürfen gerne etwas belohnt werden. Dazu gehört eine ordentliche Portion Spielzeit, ein leckeres Abendessen oder etwas anderes was die Schülerinnen und Schüler glücklich macht. Den Tag nach den Hausaufgaben schön ausklingen zu lassen ist wichtig, damit den Kindern klar wird, dass mit den Hausaufgaben auch etwas Positives assoziiert werden kann.

 

Thema Hausaufgaben: Letzter Ausweg Nachhilfe?

Sicherlich ist es in manchen Familien nicht einfach jeden dieser Tipps umzusetzen. Vor allem wenn Eltern alleinerziehend sind oder durch Krankheit verhindert sind den eigenen Kindern genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Deshalb hat es sich die Chancenstiftung zur Aufgabe gemacht die Bildung von Kindern zu unterstützen. Als Stiftung vergibt sie Bildungsstipendien an Schülerinnen und Schüler, die mehr ihre schulischen Leistungen verbessern möchten. So können Kinder gefördert werden, die eine weitere Chance verdient haben. Informieren sie sich auf den anderen Seiten unserer Website über unsere Angebote, um Bildung für Kinder in Deutschland zu unterstützen.

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